Hier findest du alle Kellerwirte der 271. Bergkirchweih Erlangen auf einen Blick –
mit Gründungsjahr, Webseite und direktem Link zur Anfahrt.
Birkners Keller
Der östlichste Felsenkeller auf dem Festgelände – 1895 von Emil Birkner als Bierwirtschaft eröffnet, 1919 wieder geschlossen und seit 1983 neu belebt. Ab 1989 im Ausschank: original Kitzmann Bergkirchweihbier, besonders beim jüngeren Bergpublikum beliebt.
Entlas Keller
Seit 1950 im Besitz der Familie Engelhardt – ein zentraler Ort der Erlanger Biergeschichte. Highlight: Führungen durch das Gewölbe des Entla's Kellers und die angrenzenden Gänge des Henninger Kellers tief im Inneren des Burgbergs.
Erich Keller
Ältester Keller auf dem Berg, 1718 von Familie Windisch gegründet. Von Auswärtigen oft als Herzstück der Bergkirchweih bezeichnet. Bekannt für sein traditionsreiches Abschlusslied am letzten Festmontag – ein unvergesslicher Abschluss für jeden Bergbesucher.
Hartmanns Keller
Das achtseitige Kellerhäuschen entstand Ende des 18. Jahrhunderts – der flächenmäßig kleinste Keller auf dem Berg. Heute von Wirtin Rosi Müller betreut, die auch Müllers Bergstation am Weller Keller führt. Außerhalb der Festzeit diente er einst als Kartoffel- und Krautlager.
Helbig Keller
1861 von Familie Helbig erworben, wechselte der Keller mehrfach die Hände und gehört seit 2000 zur Familie Gewalt (Steinbach Bräu). Besonderheit: Hier befindet sich ein echter, begehbarer Felsenkeller – Gäste dürfen direkt im historischen Gewölbe sitzen.
Henninger Keller
Der größte Burgbergkeller – mit 861 Metern Tunnellänge zugleich der längste Bierkeller Erlangens. Als einziger Keller wurde er 1884 mit einem Nordeingang zur natürlichen Kühlung ausgebaut. Hier findet traditionell der Anstich der Bergkirchweih statt.
Hofbräu Keller
Brautradition seit 1729, von Georg Ernst Vierzigmann für die Nachbarschaft aufgebaut. Nach der Übernahme durch die Hofbräu AG Bamberg-Erlangen 1919 folgte eine über 75-jährige Bewirtschaftung durch Familie Steinmüller. Heute in den Händen von Michael Gewalt.
Hübners Keller
Die zugehörige Brauerei in der Hauptstraße war spätestens ab Ende des 17. Jahrhunderts aktiv. Conrad Hübner übernahm sie 1873, sein Nachfolger baute sie zur modernen Malzfabrik aus. Die Bierproduktion wurde nach dem Ersten Weltkrieg eingestellt – der Name Hübner lebt auf dem Berg weiter.
Niklas Keller
1866 von Karl Philipp Niklas erworben, 1895 als Aktienbrauerei neu aufgestellt, bis der Erste Weltkrieg dem Fernhandel ein Ende setzte. Seither in Familienbesitz – seit 2006 bewirtet Urenkel Michael den Keller und trägt die Familientradition weiter.
Steinbach Keller
Familie Steinbach braute hier von 1861 bis 1923, danach existierte der Betrieb nur noch als Mälzerei. Seit 1995 ist das Bierbrauen zurück – seit 1997 mit eigenem Ausschank auf dem Berg. Das Wappentier: Störche, die auf dem Hauskamin brüten und ihren Nachwuchs aufziehen.
Striezi Keller
Ehemals Tucher Keller, der 1918 an die Nürnberger Tucher-Brauerei überging und jahrzehntelang verpachtet wurde. Seit 2017 in Familienhand (Familie Striegel), seit 2026 im Besitz von Familie Schiller/Engelhardt – mit dem Entlas-Bräu „Gisla" zurück zu den Wurzeln der Bergkirchweih.
Weller Keller
Seit 2007 ergänzt Müllers Bergstation (ehemals Monis Bergstation) den Weller Keller. Von der überdachten Terrasse reicht der Blick bis zum Riesenrad. Im gemütlichen Weißbierkeller gibt es fränkische Küche mit regionalen Zutaten – von Schweinsbraten bis hausgebackenem Kuchen.
Goldmann Keller
Ehemals Kirchner Keller, seit 2008 von Thomas Goldmann bewirtschaftet – dem kleinsten Keller auf dem Berg mit der größten Bierauswahl. Einziger Ausschankort am Berg für Rauchbier, einer fränkischen Spezialität mit jahrhundertealter Tradition.